Geschichte von Wimbledon

tl_files/files/sport-papst/content/tennisball.jpgDas Wimbledon Tennis Turnier ist die Köningsklasse unter den Tennisturnieren. Die Königsklasse ist wörtlich zu nehmen, da 1907 eine Loge für die Königsfamilie eingerichtet wurde und regelmäßig ein oder mehrere Familienmitglieder des britischen Königshauses als Zuschauer teilnehmen. Was die Tour de France im Radsport, ist das Grand Slam Turnier in Wimbledon. Der Name des Turniers Wimbledon ist nach dem Stadtteil Londons benannt, wo die Tennisturniere seit 1877 stattfinden. Zunächst war es ein nationales Turnier der Herren. Ab 1884 konnten auch Frauen ein Turnier in Wimbledon austragen. Des Weiteren wurde das Turnierprogramm in Wimbledon auf Frauen- und Herrendoppel im Tennis erweitert. Später kamen Mixed Doppel dazu und schließlich wurde das Tennis Turnier in Wimbledon auf internationale Ebene gestellt.

Das Tennis Turnier in Wimbledon hat wie kein anderes Turnier im Tennis feste Traditionen und wird heute wie früher auf dem Rasen gespielt. Die Bekleidung muss zu neunzig Prozent weiß sein. Das kommt noch aus Zeiten, wo Tennis nur von den Reichen gespielt wurde. Diese wollten sich durch saubere weiße Kleidung deutlich von der übrigen Bevölkerung absetzen. Des Weiteren waren auch Schweißflecken auf weißen Polohemden2 nicht sichtbar. Obwohl Tennis längst zum Breitensport geworden ist, wurde die Tradition bis heute beibehalten. Dennoch trug das Wimbledon Turnier, wie kein anderes zu einer zeitlos schönen Mode bei, da erfolgreiche Wimbledonsieger auch Modedesigner waren. So entwarf der dreifache Wimbledonsieger Fred Perry Polohemden2 für die Tennisspieler, was großen Anklang fand.

Die Entwürfe für die Polohemden und die Tenniskleidung muss dem Komitee vom Wimbledon Tennis Turnier zur Genehmigung vorgelegt werden. Ab 2012 sollen die Regeln gelockert werden, sodass vielleicht mit farbigen Polohemden gerechnet werden kann. Die Polohemden entwickelten sich auch außerhalb zu den beliebtesten Kleidungsstücken, da sie zeitlos schön sind und die Polohemden sind angenehm zu tragen, da sie aus hautfreundlichen Materialien bestehen.