Skater und Streetwear

tl_files/files/sport-papst/content/skate7.jpgDas Skaten ist schon lange nicht mehr nur eine Freizeitsportart mit einem Skateboard1. Schon seit mehreren Jahrzehnten wird das Skaten in den USA und seit dem Ende der 70er in Deutschland als eigene Szene verstanden. Besonders stark definiert sich diese Subkultur durch ihre ausgefallene Kleidung - die so genannte Skater-Streetwear. Bei ihr wird viel Wert auf die Funktionalität und Bequemlichkeit gelegt, da der Sport mit dem Skateboard1 besondere Ansprüche an die Kleidung stellt.

Die Streetwear der Skater zeichnet sich beispielsweise durch die bedruckten T-Shirts und Kapuzenpullover aus, die von Szene-Modemarken geschmückt werden. Baseballcaps, weite Hosen – die Baggiepants - und ebenso die typischen Sneaker stehen im Mittelpunkt dieser Freizeitkleidung. Die Sneaker, laufschuhähnliche Freizeitschuhe, nehmen dabei eine besondere Rolle bei der Streetwear ein. Die optimale Reibung und der perfekte Halt zwischen Sneaker und Skateboard sind neben dem festen Halt des Fußes im Schuh außerordentlich wichtig. Die Modemarken der Sneaker und der restlichen Kleidung bilden neben der Funktionalität eine andere wichtige Komponente. Über verschiedene Marken können Gruppenzugehörigkeit oder andere verschiedene Botschaften nach außen getragen werden. Typische Marken der Skateboard1-Szene sind unter anderem Vans, Carhart, Dickies und Emerica.

Interessanterweise können Verschmelzungen der Skaterszene mit anderen Subkulturen, wie der Punkszene, beobachtet werden. Skaterpunks tragen vermehrt Nietengürtel sowie eher zerrissenen Kleidung und trotzdem gehören die typischen Sneaker2 und das Skateboard1 dazu.

Die Skater können durchaus als markenbewusst eingestuft werden und beeinflussen die allgemeine Modeszene immer wieder. Für Sneakerliebhaber lohnt sich der Gang zu Sneaker-Messen oder zu einem Fashion Shop.