Schleimbeutelentzündung (Bursitis) - Anzeichen und Therapie

Not so healthySchleimbeutel sind im menschlichen Körper in großer Anzahl vorhanden. Es handelt sich hierbei um Hohlräume, welche mit Gelenkschleimhaut ausgekleidet sind. Die kleinen Kissen bzw. Taschen sind geschlossen und mit etwas Gelenkflüssigkeit gefüllt. Sie unterscheiden sich in ihrer Größe. Lokalisieren kann man diese an diversen Stellen des Bewegungsapparates. Eine Entzündung kann also sowohl, einen kleinen als auch einen großen Schleimbeutel betreffen. Der Schleimbeutel kann sich relativ oberflächlich befinden. Es besteht auch die Möglichkeit, dass ein tiefer gelegener Schleimbeutel, entzündet ist (Quelle: http://www.schleimbeutelentzuendung.org). Die Schulter, der Ellenbogen, die Hüfte und das Knie sind am häufigsten von einer Schleimbeutelentzündung betroffen.

Ursachen einer Bursitis

Unter einer Schleimbeutelentzündung versteht man eine Entzündung des Ursächlich kommen Entzündungen, leichtere Verletzungen und Überlastungen, zustande. Stoffwechselerkrankungen, zu denen Rheuma und auch Gicht zählen, können für eine Schleimbeutelentzündung (Bursitis) verantwortlich sein. Auch durch das Joggen kann man sich eine Schleimbeutelentzündung zuziehen. Auch durch eine falsche Laufhaltung kann man sich eine Schleimbeutelentzündung zuziehen. Wie man es richtig macht, können Sie auf dieser Webseite nachlesen. Als Auslöser können bakterieller Erreger ist seltener beobachtet werden. Zu unterscheiden ist unter einer akuten und einer chronischen Schleimbeutelentzündung.

Symptome einer Bursitis

An den betroffenen Gelenken sind Rötungen und Schwellungen zu erkennen. Die Stellen sind besonders schmerzempfindlich und fühlen sich sehr warm an. Aufgrund dieser Tatsache kann es zu Bewegungseinschränkung kommen. Eine weitere Reaktion auf die Entzündung kann eine Flüssigkeitsansammlung (Synovia) im Schleimbeutel sein. Teilweise kann man diese ertasten bzw. auch sehen. Findet man Symptome wie Fieber oder Schüttelfrost vor, ist eine bakterielle Infektion in Betracht zu ziehen.

Diagnose und Therapie einer Schleimbeutelentzündung

Wie eben beschrieben, können Entzündungen, welche oberflächlicher sind durch Schwellungen, erkannt werden. Da es aber auch Schleimbeutel die tiefer liegen betreffen kann, wird zur eindeutigen Diagnostik eine Ultraschalluntersuchung erforderlich.

Entzündungshemmend wirkt bei einer Schleimbeutelentzündung Kühlen. Zudem wird das betroffene Gelenk ruhiggestellt. Schmerzlindernde und entzündungshemmende Medikamente sollten unterstützend verabreicht werden. Ist die Flüssigkeitsansammlung in dem Schleimbeutel relativ hoch, kann man ihn auch punktieren. Eine Nadel wird in die betroffene Stelle gestochen, sodass die Flüssigkeit ablaufen bzw. abgesaugt werden kann. Antibiotika werden nur dann verordnet, wenn es sich um eine bakterielle Ursache handelt. In seltenen Fällen des chronischen Verlaufs kann sich eine Entfernung des Schleimbeutels (mit einer örtlichen Betäubung oder einer Narkose) erforderlich machen.

Fazit

Es sollte eine Schleimbeutelentzündung in jedem Fall behandelt werden. Unbehandelt kann ein unkontrolliertes Übergreifen auf das umliegende Gewebe stattfinden.