Sport und Neurodermitis

tl_files/files/sport-papst/content/Sport-Jogger-Mann-Frau.jpgWer von Neurodermitis geplagt ist und trotzdem Lust auf Sport hat, zögert meist. Denn viele haben die Erfahrung gemacht, dass starkes Schwitzen die Beschwerden verstärkt. Doch wer einiges beachtet, muss noch lange nicht auf regelmäßiges Trainieren verzichten.

Lesen Sie auch: Gute Sportausrüstung - günstige Preise möglich

Durch Schwitzen trocknet die Haut aus

Ein wesentliches Problem, unter dem die Betroffenen leiden, ist die Tatsache, dass die Haut extrem rissig und trocken ist. Denn aufgrund der Erkrankung produziert die Haut weniger Fett- und Feuchtigkeitsstoffe, womit sie schneller austrocknet. Starkes Schwitzen und große Hitze setzen der Haut zusätzlich zu, wobei Sport bei Neurodermitis sehr wohl möglich ist.

Denn die Übungen sollten einfach der individuellen Belastbarkeit des Körpers angepasst werden, dann wird reagiert diese nicht so schnell mit Überempfindlichkeit.

Regelmäßiger Sport kann Hautzustand verbessern

Wer sich regelmäßig bewegt und Sport treibt, der kann den Zustand seiner Haut sogar um einiges verbessern. Denn so wird die Durchblutung und der Stoffwechsel angeregt, wobei auch eine bessere Nährstoffversorgung dann die Folge ist. So erhält die Dauer auf Dauer mehr Feuchtigkeit und kann ihren eigenen Schutzfilm entsprechend erneuern und aufbauen. Doch Betroffene sollten bedenken, dass sie nur dann ausgiebig Sport betreiben, wenn nicht gerade eine Phase des Krankheitsschubes läuft. Denn wenn die Haut bereits angegriffen ist, reagiert sie noch empfindlicher und sensibler auf Belastung und Schweiß.

Auch während einer extremen Pollenflugzeit sollte man Outdoorsport eher vermeiden. Oft können nämlich gewisse Blütenpollen tatsächlich Auslöser für einen Schub sein.

Richtige Kleidung ist wichtig

Damit der Sport tatsächlich gut tut und nicht belastend wirkt, sollten Personen, die an Neurodermitis leiden, auf die richtige Kleidung wert legen. Atmungsaktive Funktionskleidung, die Feuchtigkeit nach außen durchlässt und für perfekte Luftzirkulation am Körper sorgt, ist am besten geeignet. Zu vermeiden sind Materialien wie Baumwolle, die sich mit Schweiß vollsaugen und in der Folge an der Haut kleben.

Damit wird der Juckreiz gefördert und die Symptome der Neurodermitis verstärken sich. Experten diskutieren momentan die Verwendung von Funktionskleidung aus Nanosilber, die antibakteriell und entzündungshemmend wirken soll. Wichtig ist, dass man nach dem Training die Kleidung rasch auszieht und den Schweiß gut abduscht. Da die Haut bei Neurodermitis zu Trockenheit neigt, ist Eincremen nachher wichtig, um dazu beizutragen, dass sich der natürliche Schutzmantel rasch und umfassend erneuern kann.

Wer an Neurodermitis leidet, muss auf Sport oder regelmäßige Bewegung keinesfalls verzichten. Es gilt lediglich darauf zu achten, dass man funktionelle Kleidung trägt und sich im Anschluss gut und nährhaltig pflegt. Dann steht dem täglichen Training nichts im Weg. Weitere Informationen finden Sie u.a. auf neurodermitis-hautwissen.de.

Das könnte Sie auch interessieren: Neurodermitis - Im Teufelskreis von Jucken und Kratzen - stern.de

Bildquelle: Copyright Martinan - Fotolia.com