Neoprenanzüge

tl_files/files/sport-papst/content/neopren2.jpgWenn Sie mit Tauchen in Kontakt kommen, sei durch Freunde oder als Hobby, werden Sie unweigerlich mit den Begriffen wie Trockenanzug, Halbtrockenanzug und Feuchtanzug konfrontiert.

Diese Begriffe stellen die Namen der Schutzanzüge für das Tauchen dar. Alle drei Arten sollen den Taucher vor einer eventuellen Unterkühlung schützen. Dabei ist jedoch immer auf die Temperatur des Wassers zu achten, in der man einen Tauchgang unternehmen möchte. Nach den Gegebenheiten der Wassertemperatur, variieren auch die Schutzanzüge und sollten auch entsprechend genutzt werden.

In einem Tauchrevier mit warmen Wasserströmungen ist ein einfacher Neoprenanzug, als Feuchtanzug, ausreichend. Dieser Anzugtyp ist nicht ganz Wasserdicht, liegt aber eng am Körper an und lässt so nur gering Wasser eindringen. Beim Nass- oder Feuchtanzug kann das eingedrungene Wasser, bei der Bewegung des Tauchers, zirkulieren und so für ein Wärmeaustausch sorgen.

Der Halbtrockenanzug ist ebenso ein Neoprenanzug in der Stärke von 5mm bis 8mm und weist eine höhere Wasserdichtheit auf als ein Nassanzug. Ein Halbtrockenanzug, in entsprechender Stärke und dazu passenden Handschuhen und Füßlingen, kann sogar schon zum Eistauchen verwendet werden.

Der Trockenanzug, auch bekannt als "Trocki", wird in zwei Arten hergestellt. Als Neoprenanzug für die Eigenisolation und als Trilaminatanzug ohne Eigenisolation. Dieser Anzugtyp eignet sich sehr gut für das Kältetauchen und ist absolut Wasser- und Gasdicht.

Vor einem Kauf eines Neoprenanzug zum Tauchen, sollte man wissen, wie die Wassertemperaturen im Tauchrevier liegen und so den Kauf eines Taucheranzugs entscheiden. Notfalls sollte man sich von einem Fachkundigen zum Tauchen beraten lassen, um keine Fehlentscheidung zu treffen!