Wie beeinflussen Kohlenhydrate am Abend den Fettabbau?

kohlenhydrateDas Sättigungsgefühl unterstützen

Diäten haben den Ruf, einen Jojo-Effekt zu erzeugen. Diesen Ruf tragen sie zu Recht, denn Hungergefühle geben dem Körper die Information, wertvolle Fettreserven zu verlieren. Für unsere Vorfahren waren diese Reserven überlebenswichtig und sobald Hungergefühle einen Verlust signalisierten, versuchte der Körper diesen wieder auszugleichen und setzte neue Fettpolster an. Bei Mahlzeiten mit vielen kohlenhydrathaltigen Zutaten, darunter Kartoffeln, Reis, Nudeln, Knödel oder Brot, werden meist geringere Mengen verzehrt, da jene Lebensmittel einen hohen Sättigungswert besitzen, zudem enthalten Sättigungsbeilagen kaum bis gar kein Fett. Der menschliche Organismus ist in der Lage, Kohlenhydrate in Fett umzuwandeln, um Notzeiten zu überbrücken. Dies tut der Körper jedoch nur bei anhaltendem Hungergefühl. Mit kohlenhydrathaltigen Speisen kann die heute überflüssige Überlebensstrategie unseres Körpers überlistet und ein Aufstocken der Fettreserven verhindert werden.

Die drei Anti-Fett-Hormone

Die vom menschlichen Organismus produzierten Hormone entscheiden, ob Hunger verspürt wird oder Sättigungsempfinden einsetzt. Das sogenannte Hungerhormon Ghrelin wird in großen Mengen produziert, wenn ein Energiemangel herrscht. Das Gegenstück Leptin wird im Volksmund als Sättigungshormon bezeichnet, sobald der Energiehaushalt ausgeglichen ist, wird dieses gebildet. Und schließlich kommt das Schlankmachhormon Adinopektin zum Einsatz, welches verhindert, dass sämtliche mit den Speisen aufgenommenen Energien in den Fettdepots landen.

Die abendliche Hormon-Kohlenhydrat-Kombination

Das Hungerhormon Ghrelin wird tagsüber in hohen Mengen ausgeschüttet, leichte Salate und mageres Fleisch dürfen nach Belieben genossen werden, und das fördert außerdem die Produktion von Adinopektin. Während der Abend- und Nachtstunden wird überwiegend das sättigende Leptin gebildet. Kohlenhydrathaltige Speisen verlängern das Sättigungsintervall immer weiter bis in die späten Morgenstunden, was zusätzlich zu einer schlankheitsfördernden Adinopektinerhöhung führt. Auf Dauer bewirken kohlenhydrathaltige Abendmahlzeiten ein verstärktes Sättigungsgefühl mit einer höheren Energieverbrennung, die einhergeht mit einem abnehmenden Fettpolsterdepot.