Formel 1 - die Königsklasse im Motorsport

Die Formel 1 ist die Königsklasse des Motorsports

Für Motorsportfreunde gehören die sonntäglichen F1 Rennen zum Fixtermin am Wochenende. Dabei blickt die Königsklasse im Motorsport auf eine lange Tradition zurück und polarisiert in unterschiedlichen Themenbereichen. Denn nicht nur das Millionenbudget bringt Kritiker auf den Plan, auch die unterschiedlichen Fahrercharaktere scheiden oft die Geister.

Motorsport mit langer Tradition

Grundsätzlich bezeichnet die Forme 1 die Zusammenfassung der Regeln, Richtlinien und individuellen Bedingungen, aufgrund derer die FIA die Formelserie austragen lässt. Dabei ist die Formel-1-Weltmeisterschaft die höchste Rennserie, die seit 1950 jährlich ausgetragen wird. Die Bezeichnung als Königsklasse im Motorsport stammt aus dem Anspruch, sowohl technisch als auch fahrerisch und vor allem finanziell die höchsten Ansprüche aller Rennserien zu stellen. Dies betrifft sowohl die einzelnen Fahrer als natürlich auch die Teams und Sponsoren. Derzeit umfasst eine Rennsaison 19 Einzelrennen, die jeweils als Grand Prix bezeichnet werden. Seit 1958 wird sowohl ein Weltmeistertitel an den Fahrer mit den meisten Punkten als auch an das punktestärkste Team vergeben. Der aktuell amtierende Weltmeister ist der Deutsche Sebastian Vettel, der als jüngster Fahrer bereits drei Titel erringen konnte. Sein Team, Red Bull Racing, ist ebenso seit Jahren ungeschlagen in der Konstrukteurswertung und hat vor allem bei den traditionsreichen Teams wie Ferrari oder Mercedes Skepsis hervorgerufen.

Das Fahrerfeld polarisiert die Fangemeinde

Auch wenn jedes Jahr ein neuer Weltmeister gekürt wird, gibt es doch Charaktere im Fahrerfeld, die zur Legende wurden. Zu den erfolgreichsten Racern zählt mit Sicherheit Michael Schumacher, der bei 307 Starts insgesamt 91 Rennsiege und sieben Weltmeistertitel erringen konnte. Darüber hinaus werden zahlreiche weitere Rekorde mit seinem Namen in Verbindung gebracht. Der Beginn der Formel-1-Geschichte wurde von Fahrern wie Giuseppe Farina und vor allem Juan Manuel Fangio geprägt. Vor allem letzterer dominierte seine Zeit mit fünf Weltmeistertiteln und zwei Vizeweltmeistertiteln. Aber auch Jack Brabham oder Stirling Moss sind mit der Entwicklung und dem Mythos Formel 1 untrennbar verbunden. Große Erfolge waren aber auch im Kontext tragischer Unfälle zu sehen. Unvergessen bleiben dabei große Namen wie Jochen Rindt oder Ayrton Senna, die ihre Ära dominierten. Mitte der 70er Jahre fuhr neben den bekannten Größen wie Niki Lauda, Mario Andretti oder Carlos Reutemann und Gilles Villenuve, die erste Frau in der Formel 1 mit. Lella Lombardi konnte als erste Pilotin Punkte bei einem Grand Prix erreichen.

Reifendiskussion und geänderte Regeln erhöhen die Spannung

In der aktuellen Saison kämpfen fünf Weltmeister mit fünf neu eingestiegenen Fahrern um die Krone in der Formel 1. Vor allem die aktuelle Reifendiskussion, die nach Meinung einiger Piloten die Strategie über das Fahrkönnen stellt, dominierte die ersten drei Rennen. Auch eine anhaltende Diskussion um die sogenannten Bezahlfahrer, die aufgrund von Sponsorgelder den Einstieg in die Königsklasse schaffen, belebt die Diskussion.

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