Die Geschichte der Olympischen Spiele

Der Ursprung der Olympischen Spiele liegt in der Antike, im 2. Jahrtausend vor Christus. Das Wort Olympiade ist von der Bedeutung her jedoch nicht mit den Spielen gleichzusetzen. Olympiade ist vielmehr ein Zeitmaß, das im antiken Griechenland gebräuchlich war. Es bezeichnet einen vierjährigen Zeitraum, der mit den Spielen neu eröffnet wurde.

Zu Beginn wurde nur die Disziplin des Wettlaufs ausgetragen, die sich über die Distanz des Stadions erstreckte. Allerdings gewannen die Olympischen Spiele immer mehr an Bedeutung – zu dieser Zeit aber weniger aus sportlicher Sicht. Die Spiele waren ursprünglich ein großes Fest zu Ehren des Zeus, dem Vater aller Götter. Neben der Leichtathletik, dem Reiten und der Schwertkampfkunst, waren auch musische und künstlerische Wettbewerbe sehr wichtig. Nicht der Sport war Mittelpunkt der Olympischen Spiele, sondern das religiöse Hochfest.

Mit der Eroberung Griechenlands durch die Römer im Jahre 148 v. Chr., verschwanden die Olympischen Spiele für einige Zeit und wurden erst 1896 erneut in Athen aufgeführt, nachdem die Sport- und Tempelanlagen in Olympia wieder entdeckt wurden. Zu dieser Zeit entstand auch das „Internationale Olympische Komitee“ (IOC), das bis heute für die Organisation und Austragung der Spiele zuständig ist.

Die Olympischen Spiele in der Neuzeit

Im Jahre 1924 wurden die Olympischen Spiele das erste Mal wegen der stark zunehmenden Zahl an Disziplinen in „Winter- und Sommerspiele“ unterteilt. 1960 fanden unter dem damaligen Vorsitzende des IOC die „Paralympics“ statt, die es auch Menschen mit Behinderung erlauben sich an den sportlichen Wettkämpfen zu beteiligen.

Symbole und Traditionen

Die Olympischen Spiele finden heute nicht mehr ausschließlich in Athen, sondern  jedes Mal in einem anderen Land, an einem anderen Ort statt. Dennoch gibt es Symbole und Zeremonien, die sich an jedem Austragungsort finden lassen. Am bekanntesten ist wohl die „Olympische Flagge“ mit fünf verschiedenfarbigen, ineinander verschlungenen Ringen auf weißem Hintergrund. Eine weitere Tradition besteht darin einige Monate vor der Eröffnung der Spiele das Olympische Feuer In Olympia zu entzünden, welches dann von Staffelläufern in den darauffolgenden Monaten zu dem Austragungsort gebracht wird.