Das Handicap beim Golf

golfballZiel des Spiels

Der Ball wird mit verschiedenen Schlägern ins Loch befördert. Auf eine normale Runde dürfen 14 verschieden Schläger mitgenommen werden. Ausserdem können mehrere Golfbälle zum Einsatz kommen. Man bezeichnet das als vollen Satz. Welcher Golfball allerdings der Richtige ist, ist von den unterschiedlichen Untergründen abhängig. Das Ziel eines Golfspiels ist es, möglichst wenige Schläge zu benötigen, bis sich der Ball im Loch befindet. Jedes Loch hat eine vorgegeben Anzahl an Schlägen, die ein guter Spieler benötigt, um den Ball ins Loch zu befördern. Diese Zahl wird als Par bezeichnet. In der Regel sind 9 oder 18 Löcher auf dem Golfplatz zu bewältigen, ehe das Spiel vorbei ist.

Was ist das Handicap?

Das Handicap drückt die Spielstärke des jeweiligen Spielers aus. Es gibt an, wie viele Schläge der Spieler bei einer ganzen Runde über Par sein darf. Bei Anfängern ist das Handicap standardmäßig mit der Zahl -54 definiert. Dieser Spieler darf 54 Schläge über Par benötigen, um sein Handicap zu spielen. Macht man die sogenannte Turnierreife, sinkt das Handicap auf -36. Der Spieler darf 36 Schläge über Par spielen. Jetzt darf man an Turnieren teilnehmen, wo man das Handicap senken oder steigern kann. Je kleiner das Handicap ist, umso besser spielt der Spieler.

Handicaps der Profis

Um in die Profiliga zu wechseln, benötigt man ein Handicap von mindestens +4, das bedeutet, dass man ein Spiel mit 4 Schlägen unter Par spielt. Profis besitzen in der Regel kein Handicap mehr und spielen jeden Platz ohne Vorgabe.

Das Handicap in Tunieren

Ein Golftunier kann entweder mit Handicap oder ohne gewertet werden. Wird ein Tunier ohne Handicap gewertet, nennt man diese Wertung eine Bruttowertung. Den Gegensatz bildet die Wertung mit Handicap, die Nettowertung genannt wird. Golfprofis spielen mangels eines Handicaps immer mit einer Nettowertung. Bei Amateurtunieren ist die Gestaltung der Wertung unterschiedlich geregelt. Weitere wichtige Golfregeln sind hier zu lesen.