Buggy Kiting

Beach fun 1Drachensportarten erfreuen sich so langsam aber sicher auch in Deutschland größerer Beliebtheit. Eine ganz besondere Art des Kitens ist das Buggy Kiting. Bei dieser Kiting Variante wird in bzw. auf einem dreirädrigen Buggy gesessen, der mit den Füßen zu lenken ist. In den Händen wird dann der Drachen gehalten, dessen Leine zusätzlich noch an einem Gürtel um den Bauch des Fahrers befestigt ist. Bei dem Drachen handelt es sich meistens um einen 2- oder 4-leinigen Mattendrachen. Das Prinzip ist dann theoretisch recht einfach. Der Drachen wird in den Wind gestellt und zieht dann den Buggy mitsamt Fahrer mit sich. Gefahren werden kann dabei, wo gerade Platz ist – am Strand, auf Wiesen, auf stillgelegten Straßen oder Wegen oder auf alten Flugplätzen.

Schwerer als es aussieht

Buggy Kiting ist dabei schwerer als es aussieht – und auch nicht ganz ungefährlich. Nicht ohne Grund ist in Deutschland das Buggy Kiten fast ausschließlich nur mit einer Lizenz erlaubt. Diese Lizenz kann dabei nicht einfach erworben, sondern kann nur durch eine Prüfung mit sowohl theoretischem als auch praktischem Teil erlangt werden.

Was kann alles falsch gemacht werden?

Unerfahrene Buggy Kiter können einiges falsch machen. Abgesehen von der Technik, die letztendlich über großen Fahrspaß oder schlechte Laune und Frustation entscheidet, passieren immer wieder Anfängerfehler, die eigentlich vermieden werden können. Typische Fehler dieser Art sind die falsche Schirmwahl, die falsche Wahl des Ortes zum Fahren, die zu schwierigen Winden aber auch zu fatalen Zusammenstößen mit Bäumen oder anderen Gegenständen führen kann sowie die falsche Kleidung bzw. das falsche Schuhwerk. Letztendlich lässt sich beim Buggy Kiting einiges falsch machen. Wer die Technik und alles drum herum aber beherrscht, der hat eine Menge Spaß mit einem etwas ausgefallenen oder tollen Sport.