Biathlon International: Es geht wieder los

Ein Biathlet im SchneeBiathlon ist einer der spannendsten internationalen Wintersportarten und auch dieses Jahr fiebern die Deutschen wieder bei den Olympia-Winterspielen mit. Angeführt von einer herausragenden Magdalena Neuner gehörten die deutschen Athleten vor wenigen Jahren zu den erfolgreichsten Medaillensammlern bei Olympia. Jetzt geht das Team schon in seinen zweiten Winter ohne die Ausnahmeathletin und will beweisen, dass es nichts von seiner Stärke verloren hat.

Den Blick auf Sotschi gerichtet

Das Highlight des Winters 2013/2014 sind ohne Zweifel die olympischen Wettkämpfe im russischen Sotschi. Auch dieses Mal wollen die deutschen Biathleten zu den Favoriten gehören. Die Vorbereitung des Teams lief überwiegend ohne größere Probleme ab und zeichnete sich durch eine hohe Motivation der Mitglieder aus. Besonders Andrea Henkel hat den Ehrgeiz, ihre 18-jährige Karriere mit einer Medaille bei Olympia 2014 beenden. Bevor man jedoch nach Sotschi aufbricht, steht erst einmal der Weltcup-Alltag auf dem Programm. Die Saisoneröffnung am letzten Sonntag in Östersund war in Hinblick auf Stimmung und Begeisterung ein voller Erfolg. Die Mixed-Staffel ließ jedoch viele deutsche Fans und auch den Trainer mit einigen Fragen zurück.

Erster Wettkampf sorgt für Sorgenfalten

Waren die deutschen Biathleten mit großen Hoffnungen in den Weltcup gestartet, wurden ihnen gleich am Sonntag ein Dämpfer verpasst. Angeführt von Andrea Henkel gelang es der Mixed-Staffel am Ende nur, den 7. Platz zu erreichen. Sieger wurde überraschend Tschechien, das Norwegen und die Ukraine auf die hinteren Plätze verwies. Der Bundestrainer Uwe Müßiggang zeigte sich über die Schießleistungen seines Teams besorgt. So machte der Wind den deutschen Teilnehmern erheblich mehr zu schaffen als der Konkurrenz, was sich am Ende in vielen Schießfehlern niederschlug. Trotzdem sollte man den ersten Wettkampf nicht überbewerten. Für die folgenden Einzelwettkämpfe sind viele Fans und Beobachter daher schon wieder optimistisch.

Hoffen auf Gössner

Als inoffizielle Nachfolgerin von Magdalena Neuner gilt Miriam Gössner. Für viele Fans ist sie die deutsche Medaillenhoffnung. Nach einem schweren Fahrradsturz im Mai hat sich die 23-Jährige pünktlich zum Start gesund gemeldet. Obwohl sie sich im Kader für den ersten Weltcup befindet, ist jedoch noch nicht sicher, ob sie bereits fit genug ist, um an den Einzelwettkämpfen, die live auf Eurosport übertragen werden, teilzunehmen.

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